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Ein großer Teil der originalen Altbauten Lüneburgs ist leider nur Fassade. Das Innere wird hier durch moderne Baumaterialien und Strukturen bestimmt, die selten das historisch Charakteristische noch erkennen lassen, wie markante Holzbalkendecken mit Bemalungen, Stuckdecken, Treppen oder Mauerwerksstrukturen der Innen- und Außenwände.
Da oft gerade der Kern alter Häuser älter ist als die Fassade, werden durch Totalentkernungen wichtige Zeugnisse ursprünglicher Bau- und Lebensformen unwiederbringlich zerstört. Das Paradoxe an diesen "Innenabrissen" ist, dass die Bauten oft teurer und nutzungsmäßig unflexibler werden, als substanzerhaltend restaurierte Häuser.
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Denkmalschutz aus Sicht des ALA
Der ALA tritt nachdrücklich dafür ein, alte Häuser als Ganzes, einschließlich ihres Innenlebens, zu erhalten, zu restaurieren und modernen Nutzungen zuzuführen. An vielen Beispielen hat der ALA belegt, dass modernes Leben, Handel und Wandel sehr wohl mit alten Baustrukturen in Einklang zu bringen ist, ja mehr noch: dass nämlich das Moderne erst durch die Integration des Historischen seine ganz besondere Note erhält.
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